Essen gehen mit Kindern

Es gilt nach wie vor die Weisheit von Max Goldt: Kinder sind toll, aber Menschen, die Kinder toll finden, sind meistens nicht so toll. Ja, ja, wir Eltern. Trotzdem mag ich nicht allzu oft an Orten sein, die sich in erster Linie als kinderfreundlich bezeichnen. So ein Ort ist beispielsweise das Cafe Sternchance in der Schanze. Etwas eingezwängt zwischen Bahngleisen und der mehrspurigen Schröderstiftstraße hat man einen Rückzugsort geschaffen, der bei Eltern aus der schluffig-lockeren Szene hoch beliebt ist. Das liegt auch an dem guten Essen und deshalb ist das Cafe hier gennannt.

Wen es ebenfalls nicht aus der Stadt treibt kann mit Kind & Kegel in einen der Beach-Clubs gehen. Zentral liegt der Central-Park, auch hier reihen sich die Kinderwagen aneinander. Dann gibts da noch das Cafe del Mar an den Landesbrücken, unser Fall ist das nicht (zu poppig) und den nahe gelegenen Favoriten Strand Pauli. Hier stimmt die Überschrift zwar nicht, denn Essen kann man dort nicht sooo dolle, aber was solls.

Wer den Mut hat und die Plagen ins Auto wuchtet oder eine Radtour wagt, dem seien zwei gute Tipps mitgegeben. Die Aal-Kate liegt weit hinter Wedel nahe Uetersen am Deich. Da werden alle gut bedient, die Kinder, weil sie über den…

El Beach im Strandbad Wedel

Beach Club unter Bäumen

So richtig törnen die Hamburger Beach Clubs nicht mehr. Zu viele Poser, zu voll. Eine Ausnahme vielleicht noch “Strand Pauli”. Aber wer will schon immer auf Werften und Industrieanlagen schauen? Eine grüne Alternative ist das “El Beach” in Wedel. Nett unter Bäumen gelegen, Preise o.k., leckere, frische Pizzen, Ausblick auf die Elbe und den Hans-Kalb-Sand, eine kleine Badebucht vor der Tür. Rustikale Einrichtung, im guten Sinne des Wortes.

Am besten ist es dort unter der Woche, an sonnigen Wochenenden wird es auch hier teilweise zu voll. Kein Wunder, denn unter dem Surfboard steht der DJ und groovt.

Nun sollte man nicht zu viel erwarten (hohe Erwartungshaltung stört ja meistens im Leben), vielleicht den Besuch mit einer Fahrrad-Tour entlang der Elbe (s. auch den Eintrag zum Alten Schweden hier im Blog) verbinden.

Auf der Webseite des Clubs stehen einige schöne Fotos, die einen guten Eindruck geben.

Klövensteen

Naturidyll im Osten Hamburgs mit der legendären Pony-Waldschänke

Die Bewohner des Westens der Hansestadt Hamburg haben es schon gut. Nicht nur die Elbe, sondern auch die hinter Wedel gelegenen Elbmarschen locken, zwischen Osdorfer Landstraße und Elbe herrscht zudem grüner, gutbürgerlicher Friede, man wählt Ole. Dazu kommt der Klövensteen und ich zum Thema. Der Klövensteen (Standort) ist ein Waldgebiet, circa 513 Hektar groß. Das Gelände besteht aus herrlichem Mischwald mit Laub- und Nadelgehölzen, durchbrochen von Lichtungen, dazu schöne Wald- und Streuobstwiesen. Einige Wanderwege durchziehen das Gebiet, auch einige asphaltierte Radwege. Daher liegt der Klövensteen auf der Übungsstrecke fast aller Hamburger Radrennfahrer. Gerade vor den alljährlich stattfindenden Cyclassics sieht man schlanke und dicke Menschen auf ihren überteuerten Rennmaschinen (beliebt: Stevens, am besten von “von Hacht“) rumgurken.

Am Ende des Sandmoorweges (Standort) befindet sich ein Wildgehege, der Eintritt ist frei!

Ob mit dem Rad oder zu Fuß: Ein Muss ist die Pony-Waldschänke. Dort gibt es für Vati ein kühles Bier und für die Kinder den Ritt. Rund 6 Euro für eine halbe Stunde Reitspass für Kinder. An den Wochenende im Sommer herrscht ziemlicher Andrang, aber die Menschen sind von der schönen Reitstrecke begeistert.