Letzte Wanderdüne Hamburgs

Boberger Düne

Boberger Düne. Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Wikimedia.

Die Boberger Dünenlandschaft

Man glaubt es kaum, aber früher erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft. Der Sand war wertvoll und wurde immer weiter abgetragen, um den Stadtausbau voranzutreiben. Heute sind daher von der einstigen Pracht nur noch die sogenannten “Boberger Dünen” übrig geblieben. Dort liegt, sorry, bewegt sich Hamburgs letzte Wanderdüne inmitten von Heidelandschaft und Marschwiesen.

Das ist unbedingt einen Ausflug wert, Erwachsene können entspannen, die Kindern im endlosen Sand spielen.

Die Stadt hat einen kleinen Wanderführer für eine Runde in den Dünen ins Netz gestellt; download hier.

Anfahrt mit dem Auto oder Fahrrad:Von der Bergedorfer Straße in “Am Langberg” abbiegen und dann über Schulredder und Boberger Furt zum Ausgangspunkt. Standort bei Google Maps hier (beeindruckende Aufnahmen von oben).

Wer es genau wissen will: Die Stiftung Naturschutz bietet geführte Wanderungen an.

Wandern in der Holsteinischen Schweiz

Neue Internetseite sammelt Wandertouren

Die Idee ist gut, endlich einmal die in Deutschland möglichen Wandertouren zu sammeln. http://www.wanderkompass.de/ stellt diverse Touren vor, die Seite soll ständig erweitert werden ( warten wir’s mal ab). Wie üblich und anscheinend naturgegeben dominiert Süddeutschland. Für Norddeutschland stehen allerdings auch schon einige Touren bereit, diese hier rund um den Dieksee bei Malente (rund 100 km vor Hamburg) sieht gut aus. Wanderzeit: 3,5 Std, Einkehrmöglichkeit.
Über den Heidepeter in der Lüneburger Heide hatten wir schon berichtet, die Wanderkompass-Webseite zeigt auch einige schöne Touren durch die nahe Heide.

Klövensteen

Naturidyll im Osten Hamburgs mit der legendären Pony-Waldschänke

Die Bewohner des Westens der Hansestadt Hamburg haben es schon gut. Nicht nur die Elbe, sondern auch die hinter Wedel gelegenen Elbmarschen locken, zwischen Osdorfer Landstraße und Elbe herrscht zudem grüner, gutbürgerlicher Friede, man wählt Ole. Dazu kommt der Klövensteen und ich zum Thema. Der Klövensteen (Standort) ist ein Waldgebiet, circa 513 Hektar groß. Das Gelände besteht aus herrlichem Mischwald mit Laub- und Nadelgehölzen, durchbrochen von Lichtungen, dazu schöne Wald- und Streuobstwiesen. Einige Wanderwege durchziehen das Gebiet, auch einige asphaltierte Radwege. Daher liegt der Klövensteen auf der Übungsstrecke fast aller Hamburger Radrennfahrer. Gerade vor den alljährlich stattfindenden Cyclassics sieht man schlanke und dicke Menschen auf ihren überteuerten Rennmaschinen (beliebt: Stevens, am besten von “von Hacht“) rumgurken.

Am Ende des Sandmoorweges (Standort) befindet sich ein Wildgehege, der Eintritt ist frei!

Ob mit dem Rad oder zu Fuß: Ein Muss ist die Pony-Waldschänke. Dort gibt es für Vati ein kühles Bier und für die Kinder den Ritt. Rund 6 Euro für eine halbe Stunde Reitspass für Kinder. An den Wochenende im Sommer herrscht ziemlicher Andrang, aber die Menschen sind von der schönen Reitstrecke begeistert.