Im Sommer das wahrscheinlich schönste Café der Heide
© Café Augustenhöh
Manche Tipps gibt man ungern weiter. Es sind die sogenannten “Geheimtipps”, deren allzu weite Verbreitung den Zauber zu nehmen droht. Das Café Augustenhöh in der Nähe von Hanstedt in der Nordheide gehört zweifelsohne zu den wertvollsten Entdeckungen des letzten Jahres, und das hat gleich mehrere Gründe, die hier stakkatoartig aneinander gefügt seien: Das Anwesen liegt umgeben von Wald und Wiesen auf einer kleinen Anhöhe und bietet im großen Sommergarten lichten Schatten. Der untere Bereich des alten Herrenhaus des Guts Augustenhöh dient als gediegen-stilvoller Gastraum. Frühstück, Brunch & Kuchen sind hervorragend (daher sollte man teilweise reservieren). Die Mitarbeiter sind ausnehmend freundlich. Die Chefin lebt ihren Traum. Das Café kann als Ausgangspunkt herrlicher Wanderungen dienen. Die hier im Blog schon besprochene Kunststätte Bossard liegt nahe bei. Ganz in der Nähe liegt im Wald versteckt ein Hexenplatz. Das leckere Wasser aus dem Brunnen gibt es gratis gereicht.
Das sollte reichen, um den Weg zu wagen.
Website: www.cafe-augustenhoeh.de
Standort und Routenplaner bei Google Maps
Naturidyll im Osten Hamburgs mit der legendären Pony-Waldschänke
Die Bewohner des Westens der Hansestadt Hamburg haben es schon gut. Nicht nur die Elbe, sondern auch die hinter Wedel gelegenen Elbmarschen locken, zwischen Osdorfer Landstraße und Elbe herrscht zudem grüner, gutbürgerlicher Friede, man wählt Ole. Dazu kommt der Klövensteen und ich zum Thema. Der Klövensteen (Standort) ist ein Waldgebiet, circa 513 Hektar groß. Das Gelände besteht aus herrlichem Mischwald mit Laub- und Nadelgehölzen, durchbrochen von Lichtungen, dazu schöne Wald- und Streuobstwiesen. Einige Wanderwege durchziehen das Gebiet, auch einige asphaltierte Radwege. Daher liegt der Klövensteen auf der Übungsstrecke fast aller Hamburger Radrennfahrer. Gerade vor den alljährlich stattfindenden Cyclassics sieht man schlanke und dicke Menschen auf ihren überteuerten Rennmaschinen (beliebt: Stevens, am besten von “von Hacht“) rumgurken.
Am Ende des Sandmoorweges (Standort) befindet sich ein Wildgehege, der Eintritt ist frei!
Ob mit dem Rad oder zu Fuß: Ein Muss ist die Pony-Waldschänke. Dort gibt es für Vati ein kühles Bier und für die Kinder den Ritt. Rund 6 Euro für eine halbe Stunde Reitspass für Kinder. An den Wochenende im Sommer herrscht ziemlicher Andrang, aber die Menschen sind von der schönen Reitstrecke begeistert.