Stader Altstadt

Eine der ältesten Siedlungen Norddeutschlands

Der Hafen 800 Jahre alt, mitten in der Stadt, alte Fachwerkhäuser, dazu nette Cafes und Restaurants: Stade ist eine norddeutsche Perle. Wir landeten vor kurzem eher zufällig in der Kleinstadt und erfreuten uns an dem unaufgeregten Charme. Die Elbe ist nicht weit, wer technisch interessiert ist, kann in der Nähe eine Wanderung zur den höchsten Freileitungsmasten Europas unternehmen (Elbekreuzung 2). Dort beträgt die Spannweite zwischen den Tragmasten über der Elbe über 1 km. Eine Freundin von uns ist dort tatsächlich mal oben gewesen, sogar auf dem Ausleger. Aber die ist auch Seglerin und einiges gewöhnt…

Der Hafen in Stade

Der Hafen in Stade

Aber zurück zu Stade. Im gleich beim Hafen gebauten Geburtshaus vom August Karl von Goeben, einem preußischen General, ist unten drin ein Cafe, das nicht nur urgemütlich ist, sondern auch leckeren Kuchen serviert. Ein unbedingter Tipp.

Auf dem Rückweg nach Hamburg kann man hervorragend frisches Obst und Gemüse bei den ansässigen Bauern kaufen. An der Landstraße weisen immer wieder Schilder auf die Hofläden hin.

Altes Land

Nicht nur zur Obstbaumblüte

Es ist nur ein Sprung über die Elbe entfernt, aber doch weit entfernt: Das Alte Land. Ein riesiges Obstanbaugebiet dort hinterm Deich. Die Fahrt von Hamburg aus dorthin mit dem Auto ist nicht ganz so fruchtig, also lieber gleich mit der Fähre übersetzen. Linie 62 von den Landungsbrücken bis Finkenwerder, aber auch von Teufelsbrück setzen Dampfer über. Auf der anderen Seite immer am Deich lang, da gibt es nicht viel verkehrt zu machen.

Hinter Borstel und Jork ist der Kuchen im Glashaus-Cafe zu empfehlen, das liegt auf auf dem Gelände des Obsthof Matthies. Adresse: Am Elbdeich 31, Standort hier.