Hochdorfer Garten und Schweizer Haus in Tating

Park mit Kuchen

Der Hochdorfer Garten ist eine Art Denkmal bäuerlicher Gartenkultur. Ein schöner Park, auch mit exotischen Hölzern. Seltsamerweise steht dort auch eine künstliche Ruine, die um 1900 dort erbaut wurde.
Um 1873 herum erfolgte der Bau des dort stehenden “Schweizer-Hauses”. Das Fachwerkhaus wirkt untypisch in der Landschaft von Eiderstedt, aber der Kuchen vor Ort ist großartig.

Das gesamte Ensemble schwank zwischen Skurilität, Langeweile und Einmaligkeit - wie so oft in Norddeutschland. Adresse: Düsternbrook 10, 25881 Tating, Tel. 04862 / 10 26 87. Standort hier, Fotos hier.

Reetdach Ferienhaus an der Nordsee

Haus Immensee, gleich hinterm Deich in der Nähe von St. Peter-Ording

Einsam gelegen, großes Grundstück, Sonnenuntergänge, gemütliche Einrichtung: So wünscht man sich ein Ferienhaus. Das Haus Immensee in Vollerwiek ist so.

10 Autominuten vom Ferienort St.-Peter-Ording entfernt warten quakende Frösche. Uns hat’s da gut gefallen, da man in dem Reetdach-Bauernhaus echt seine Ruhe hat und kein Nachbar einem in die Suppe spuckt. Das Meer ist nur einen Steinwurf entfernt.

Hier geht’s zur Webseite mit einigen Fotos und der Kontaktmöglichkeit zum Vermieter.
Hier der Standort bei Google Maps, man kann das Meer schon riechen.

Achtern Diek Lounge

Charmante Lounge und Bed & Breakfast in Wesselburen

„Es war ein kalter Tag im Februar 2001, ganz Norddeutschland lag unter Schnee. Mein Freund und ich wollten an der Nordsee einen Tag lang ausspannen. Damals war bei uns beiden gerade unklar, wie es beruflich weitergehen soll. Wir hatten zusammen Parties und Events organisiert, die Nächte durchgearbeitet, eine anstrengende Zeit. Plötzlich sahen wir dieses Schild am Straßenrand: ‘Zu vermieten’. Also rauf auf den Hof. Am meisten begeistert hat uns das große Panoramafenster Richtung Meer.”

So berichtet mir Katja Buddelmann, 40, die zusammen mit ihrem Freund Enrico Maiale das Bed & Breakfast „Achtern Diek Lounge“ in Dithmarschen an der Nordsee führt. Sie erzählt weiter: “An ein Hotel hatten wir zunächst gar nicht gedacht und auch Dithmarschen war uns vorher kein Begriff, aber der weite Horizont hat uns gleich in seinen Bann gezogen. Der Besitzer hat uns zwei Wochen Zeit für eine Entscheidung gegeben, für mich folgten heftige Tage und schlaflose Nächte. Etwas Geld hatten wir zwar zurück gelegt, aber der Sprung vom Großstadtleben in die dörfliche Einsamkeit machte mir Angst. Dazu die Aussicht auf wortkarge Küstenbewohner und Ü-30 Parties mit Cola-Rum. Wir mussten viel umbauen, um aus dem ehemalige Gutshof unsere kleine Traumlocation zu zaubern.…

Sturmflutwelt Blanker Hans in Büsum

Retro-Erlebnis für Windgeschädigte

Offen gesagt gibt es wenig gute Gründe nach Büsum zu fahren. Es sei denn, die Sonne scheint und man steht auf frische Krabben. Die meisten Krabben werden als Männchen geboren, enden jedoch als Weibchen. Nach den ersten 2 Jahren wechseln sie ihr Geschlecht. Aber das nur nebenbei.
Bei dem üblichen norddeutschen Wetter liegt die Stadt grau da und der Wind pfeift durch die Gassen. Aber die Landschaft rund um Büsum hat ihren Reiz, den die Fotografin Manuela Schmeling in ihren Bildern sehr gut einfängt. Auf ihrer Webseite sieht man, wie schön der “Blanke Hans” sein kann.
“Blanker Hans”, das ist der Spitzname für die stürmische Nordsee. Und damit komme ich zum Ausflugstipp: Die Sturmflutwelt “Blanker Hans”. Obwohl erst 2006 fertig gestellt wartet hier ein Retro-Erlebnis. Als Besucher wird man in eine Gaststätte der 60er Jahre geführt, danach muss man sich in einer Rettungskapsel vor dem nahenden Wasser in Sicherheit bringen und wird mit dieser an Bildern vorbeigezogen, die Ausmaß und Schrecken der Sturmflut zeigen. Hochinteressant, zugleich ziemlich, tja, schräg.
Mehr gibt es auf der Webseite der Sturmflutwelt Blanker Hans.