Letzte Wanderdüne Hamburgs

Boberger Düne

Boberger Düne. Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Wikimedia.

Die Boberger Dünenlandschaft

Man glaubt es kaum, aber früher erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft. Der Sand war wertvoll und wurde immer weiter abgetragen, um den Stadtausbau voranzutreiben. Heute sind daher von der einstigen Pracht nur noch die sogenannten “Boberger Dünen” übrig geblieben. Dort liegt, sorry, bewegt sich Hamburgs letzte Wanderdüne inmitten von Heidelandschaft und Marschwiesen.

Das ist unbedingt einen Ausflug wert, Erwachsene können entspannen, die Kindern im endlosen Sand spielen.

Die Stadt hat einen kleinen Wanderführer für eine Runde in den Dünen ins Netz gestellt; download hier.

Anfahrt mit dem Auto oder Fahrrad:Von der Bergedorfer Straße in “Am Langberg” abbiegen und dann über Schulredder und Boberger Furt zum Ausgangspunkt. Standort bei Google Maps hier (beeindruckende Aufnahmen von oben).

Wer es genau wissen will: Die Stiftung Naturschutz bietet geführte Wanderungen an.

Kleine Wanderrunde in der Stadt - mit Ponyrunde

Unter hohen Buchen im Niendorfer Gehege

Ein Kleinod mitten in der Stadt, dieses Niendorfer Gehege. Hohe Buchen, wunderschön im Herbst. Im Gegensatz zum ornamentiert wirkenden Jenisch-Park ist das Niendorfer Gehege naturnah. Wilde Wege sind möglich. Inmitten des Waldes ein Gehege mit Wildtieren. Am Rand eine Pony-Ranch mit netter, Pondarosa-artiger Hütte. Waldcafe Corell, der seltsame Name. Im Sommer sehr beliebt. Ideal als Fahrrad- und Familienausflug. Standort bei Google Maps hier.

100.000 Liter

Im Müritzeum steht Deutschlands größtes Süßwasser-Aquarium

Bei einem Besuch der Müritzer Seenplatte schauten wir letztens eher zufällig im Müritzeum rein. Ein halbmoderner Bau, aber von der Ausstellung waren wir überrascht. Das Herzstück ist ein aus mehreren Becken bestehendes Aquarium für Süßwasserfische. Ein prachtvoller Anblick.
Dazu kamen Ausstellungen zu den Themen “Wald”, “Vogelwelt” und “Geschichte der Region”.
Mehr Infos unter www.mueritzeum.de.

Letzte Wanderdüne Hamburgs

Die Boberger Dünen

Man glaubt es kaum, aber früher erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft.Die großen Sand-Dünen wurden im 19. und 20. Jahrhundert für Bauzwecke und Geländeeinebnungen abgetragen. Übrig geblieben sind die Boberger Dünen. Heute ist das ein kleines Naturschutzgebiet, in dem sich Heide- und Marschlandschaft abwechseln. Ein Rückzugsgebiet für seltene Kleintiere und Pflanzen. Man kommt sich ein wenig vor wie an der Nordsee.

Also auf in die Boberger Dünen!
Adressee: Boberger Furt 50
Hier der Standort, eine faszinierende Satelliten-Aufnahme.
Und hier die Seite der Stiftung Naturschutz zu Boberg.

Gutshof Woldzegarten

Idylle in der Müritzer Seenplatte

Es empfängt uns ein gediegener Gutshof im Fachwerkstil, drinnen atmen die Lehmwände und sorgen für guten Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster zeigt die Weide: die in weiße Plastikfolie eingepackten Strohballen liegen wie überdimensionale Dinosauriereier auf dem Feld. Neben dem Stall wird ein alter Belarus-Traktor langsam von der Pflanzenwelt eingeschlossen. Vieles hier ist ursprünglich, fast rau. Kontrast bieten die rasiermesserscharf geschnitteten Hecken mancher Einfamilienhäuser. Den nahen Müritz-See Nationalpark umsäumt ein Wegenetz, ideal für ausgedehnte Spaziergänge und Radfahrten. Praktischer Naturschutz.

Wir fühlen uns bestens aufgehoben im Gutshof, das liegt auch am schönen Schwimm- und Saunabereich. Die junge Generation fühlt sich an den Tankstellen wohler. Hier grüßt man freundlich, es wird gebürstet, getrunken, geplauscht. Der neue Lack verbindet. Unser Auto ist nicht so schnell wie die flachgelegten Opelgolfs, die Fahrt nach Hamburg zurück dauert knappe zwei Stunden. Aber es lohnt sich.

Hier der Standort bei Google-Maps.
Und hier die Webseite des Gutshof Woldzegarten.