Der Deichhof Haseldorf lohnt den Besuch. Ob zum Kaffee, auf Antikjagd oder gar, um in der Scheune zünftig zu feiern.
Deichhof Haseldorf
Das über 200 Jahre alte Gehöft liegt hinterm Deich direkt in Haseldorf. Der freundliche Besitzer Klaus Rebattu hat nicht nur das Haus liebevoll renoviert, sondern hortet im inneren auch antike Bauernmöbel. Meist in heller Farbe gehalten heben ssich die Stühle, Truhen und Kommoden von dem Bauernschrank einerlei vieler Antikläden positiv ab. Wenn sich große Gesellschaften ankündigen, dann wird inmitten und mit den alten Möbeln zusammen gefeiert.
Das bietet sich beispielsweise für Hochzeiten an, die schöne St.-Gabriel Backsteinkirche liegt in Fußweite. Der ganze Hochzeitszug kann also nach der Trauung über den Deich direkt in den Bauerngarten oder den Hof pilgern.
Wer Lust hat, der flaniert durch den neben der Kirche gelegenen Garten des Herrenhauses Haseldorf. Mit etwas Glück trifft man den Schlossherr mit dem beeindruckenden Namen Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden, der den kleinen Park des Schlosses für die Öffentlichkeit begehbar hält.
Im Café des Deichhofes gab es letztens extrem lecker-saftigen Käsekuchen. Wenn es den wieder gibt, dann zuschlagen. Nach einem langen Spaziergang hungrig geworden griffen wir zudem zu einem deftig zubereiteten Cassoulet. Auf Nachfrage lernten wir Katja Kölsch von Das Spanische Mahl kennen, die im Deichhof Haseldorf…
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This post was written by admin on November 5, 2010
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Boberger Düne. Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Wikimedia.
Die Boberger Dünenlandschaft
Man glaubt es kaum, aber früher erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft. Der Sand war wertvoll und wurde immer weiter abgetragen, um den Stadtausbau voranzutreiben. Heute sind daher von der einstigen Pracht nur noch die sogenannten “Boberger Dünen” übrig geblieben. Dort liegt, sorry, bewegt sich Hamburgs letzte Wanderdüne inmitten von Heidelandschaft und Marschwiesen.
Das ist unbedingt einen Ausflug wert, Erwachsene können entspannen, die Kindern im endlosen Sand spielen.
Die Stadt hat einen kleinen Wanderführer für eine Runde in den Dünen ins Netz gestellt; download hier.
Anfahrt mit dem Auto oder Fahrrad:Von der Bergedorfer Straße in “Am Langberg” abbiegen und dann über Schulredder und Boberger Furt zum Ausgangspunkt. Standort bei Google Maps hier (beeindruckende Aufnahmen von oben).
Wer es genau wissen will: Die Stiftung Naturschutz bietet geführte Wanderungen an.
Die Boberger Dünen
Man glaubt es kaum, aber früher erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft.Die großen Sand-Dünen wurden im 19. und 20. Jahrhundert für Bauzwecke und Geländeeinebnungen abgetragen. Übrig geblieben sind die Boberger Dünen. Heute ist das ein kleines Naturschutzgebiet, in dem sich Heide- und Marschlandschaft abwechseln. Ein Rückzugsgebiet für seltene Kleintiere und Pflanzen. Man kommt sich ein wenig vor wie an der Nordsee.
Also auf in die Boberger Dünen!
Adressee: Boberger Furt 50
Hier der Standort, eine faszinierende Satelliten-Aufnahme.
Und hier die Seite der Stiftung Naturschutz zu Boberg.