Café Augustenhöh

Im Sommer das wahrscheinlich schönste Café der Heide

© Café Augustenhöh

© Café Augustenhöh

Manche Tipps gibt man ungern weiter. Es sind die sogenannten “Geheimtipps”, deren allzu weite Verbreitung den Zauber zu nehmen droht. Das Café Augustenhöh in der Nähe von Hanstedt in der Nordheide gehört zweifelsohne zu den wertvollsten Entdeckungen des letzten Jahres, und das hat gleich mehrere Gründe, die hier stakkatoartig aneinander gefügt seien: Das Anwesen liegt umgeben von Wald und Wiesen auf einer kleinen Anhöhe und bietet im großen Sommergarten lichten Schatten. Der untere Bereich des alten Herrenhaus des Guts Augustenhöh dient als gediegen-stilvoller Gastraum. Frühstück, Brunch & Kuchen sind hervorragend (daher sollte man teilweise reservieren). Die Mitarbeiter sind ausnehmend freundlich. Die Chefin lebt ihren Traum. Das Café kann als Ausgangspunkt herrlicher Wanderungen dienen. Die hier im Blog schon besprochene Kunststätte Bossard liegt nahe bei. Ganz in der Nähe liegt im Wald versteckt ein Hexenplatz. Das leckere Wasser aus dem Brunnen gibt es gratis gereicht.

Das sollte reichen, um den Weg zu wagen.

Website: www.cafe-augustenhoeh.de

Standort und Routenplaner bei Google Maps

Gesamtkunstwerk Bossard

Bossard

Psychedelisch anmutende Kunststätte in der Lüneburger Heide

In Worte schwer zu fassen, die Kunststätte Bossard. Eine Wohnanlage eines Künstlerehepaars aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit sakralen Räumen, wilder Expressionismus, wertreiche Schnitzkunst, alles und immer sinnsuchend, der Park beruhigt die Seele kaum, wenn das Wort Kunsttempel Geltung hat, dann hier. Dazu ein Odor von Tee und Anthroposophie. Es gibt Führungen, die das Ganze erklären zu versuchen.

Interessant auch für Familien mit Kindern, denn da gibt es viel zu sehen.

Webseite: www.bossard.de

Wandern in der Holsteinischen Schweiz

Neue Internetseite sammelt Wandertouren

Die Idee ist gut, endlich einmal die in Deutschland möglichen Wandertouren zu sammeln. http://www.wanderkompass.de/ stellt diverse Touren vor, die Seite soll ständig erweitert werden ( warten wir’s mal ab). Wie üblich und anscheinend naturgegeben dominiert Süddeutschland. Für Norddeutschland stehen allerdings auch schon einige Touren bereit, diese hier rund um den Dieksee bei Malente (rund 100 km vor Hamburg) sieht gut aus. Wanderzeit: 3,5 Std, Einkehrmöglichkeit.
Über den Heidepeter in der Lüneburger Heide hatten wir schon berichtet, die Wanderkompass-Webseite zeigt auch einige schöne Touren durch die nahe Heide.

Heidepeter in Hanstedt

Old-School Cafe mit unglaublicher Buchweizentorte

Im Sommer, vor allem aber zur Heideblüte, werfen Reisebusse ganze Ladungen von Menschen in die Lüneburger Heide. Die anliegenden Cafés bieten nach dem Spaziergang Kaffee und Kuchen. Nicht immer wird man dabei glücklich. Gut, wer den Heidepeter in Hanstedt kennt.
Das Interieur und die Plastikstühle vor der Tür sind zwar nicht gerade im Stilwerk erworben, aber wer will mit solchem Dünkel denken?
Der Kuchen ist der Wahnsinn. Unbedingte Empfehlung: Die Buchweizentorte. Alleine wegen der nehmen manche den Weg aus der Stadt auf sich. Der Kaffee kommt in Kännchen, ist heiß und stark. Koffeinkultur abseits italienischen Macciato-Gefriemels. Besonderes Schmankerl ist ein bayerischer Freund des Hauses, der es sich in der norddeutschen Diaspora nicht nehmen lässt in Tracht rumzulaufen. Der Wirt und echte Heidepeter ist ein Original, inzwischen uralt, aber quicklebendig. Die Adresse:

Heidepeter
Harburger Straße 56
21271 Hanstedt in der Nordheide
Standort (Google Maps)

Achtung, nicht von der Webseite des Heidepeter abschrecken lassen.