Café Augustenhöh

Im Sommer das wahrscheinlich schönste Café der Heide

© Café Augustenhöh

© Café Augustenhöh

Manche Tipps gibt man ungern weiter. Es sind die sogenannten “Geheimtipps”, deren allzu weite Verbreitung den Zauber zu nehmen droht. Das Café Augustenhöh in der Nähe von Hanstedt in der Nordheide gehört zweifelsohne zu den wertvollsten Entdeckungen des letzten Jahres, und das hat gleich mehrere Gründe, die hier stakkatoartig aneinander gefügt seien: Das Anwesen liegt umgeben von Wald und Wiesen auf einer kleinen Anhöhe und bietet im großen Sommergarten lichten Schatten. Der untere Bereich des alten Herrenhaus des Guts Augustenhöh dient als gediegen-stilvoller Gastraum. Frühstück, Brunch & Kuchen sind hervorragend (daher sollte man teilweise reservieren). Die Mitarbeiter sind ausnehmend freundlich. Die Chefin lebt ihren Traum. Das Café kann als Ausgangspunkt herrlicher Wanderungen dienen. Die hier im Blog schon besprochene Kunststätte Bossard liegt nahe bei. Ganz in der Nähe liegt im Wald versteckt ein Hexenplatz. Das leckere Wasser aus dem Brunnen gibt es gratis gereicht.

Das sollte reichen, um den Weg zu wagen.

Website: www.cafe-augustenhoeh.de

Standort und Routenplaner bei Google Maps

Hochdorfer Garten und Schweizer Haus in Tating

Park mit Kuchen

Der Hochdorfer Garten ist eine Art Denkmal bäuerlicher Gartenkultur. Ein schöner Park, auch mit exotischen Hölzern. Seltsamerweise steht dort auch eine künstliche Ruine, die um 1900 dort erbaut wurde.
Um 1873 herum erfolgte der Bau des dort stehenden “Schweizer-Hauses”. Das Fachwerkhaus wirkt untypisch in der Landschaft von Eiderstedt, aber der Kuchen vor Ort ist großartig.

Das gesamte Ensemble schwank zwischen Skurilität, Langeweile und Einmaligkeit - wie so oft in Norddeutschland. Adresse: Düsternbrook 10, 25881 Tating, Tel. 04862 / 10 26 87. Standort hier, Fotos hier.

Heidepeter in Hanstedt

Old-School Cafe mit unglaublicher Buchweizentorte

Im Sommer, vor allem aber zur Heideblüte, werfen Reisebusse ganze Ladungen von Menschen in die Lüneburger Heide. Die anliegenden Cafés bieten nach dem Spaziergang Kaffee und Kuchen. Nicht immer wird man dabei glücklich. Gut, wer den Heidepeter in Hanstedt kennt.
Das Interieur und die Plastikstühle vor der Tür sind zwar nicht gerade im Stilwerk erworben, aber wer will mit solchem Dünkel denken?
Der Kuchen ist der Wahnsinn. Unbedingte Empfehlung: Die Buchweizentorte. Alleine wegen der nehmen manche den Weg aus der Stadt auf sich. Der Kaffee kommt in Kännchen, ist heiß und stark. Koffeinkultur abseits italienischen Macciato-Gefriemels. Besonderes Schmankerl ist ein bayerischer Freund des Hauses, der es sich in der norddeutschen Diaspora nicht nehmen lässt in Tracht rumzulaufen. Der Wirt und echte Heidepeter ist ein Original, inzwischen uralt, aber quicklebendig. Die Adresse:

Heidepeter
Harburger Straße 56
21271 Hanstedt in der Nordheide
Standort (Google Maps)

Achtung, nicht von der Webseite des Heidepeter abschrecken lassen.