Garten des Gästehauses Schlafschön
Schwierig in Hamburg: Zentral und doch ruhig wohnen, kommod übernachten, gut Frühstücken.
Letztlich hatten wir Besuch aus Süddeutschland, den wir, ohne die Location zu kennen, im Gästehaus Schlafschön untergebracht haben. Die waren begeistert. Die Pension hat nur 6 Zimmer und ist in das ehemalige Schwesternheim eines Krankenhauses integriert worden. Da ist Ruhe garantiert. Wir staunten über den großen Garten und die große Terasse, als wir unsere Gäste nach dem gelobten Frühstück abholten. Wie man bei Google Maps sieht, liegt das Haus zentral im Uni-Viertel, von da aus ist man schnell an der Alster und in den Innenstadt, aber auch im Schanzenviertel.
Unbedingter Tipp!
Gästehaus Schlafschön
Monetastr. 4
20146 Hamburg
Telefon: +49 40 41354949
Auf unseren Radtouren halten wir gerne bei Inge & Peter am Falkensteiner Ufer an. Ein herrlich harmloser Imbiss, in dem es Kaffee, Kuchen und ne Bockwurst gibt. Der Landen ist beeindruckend unspektakulär, eben nichts besonderes. Das gilt naturgemäß nicht für die Inhaber, ohnehin sind Imbissbesitzer ja immer anders als andere Menschen. Nicht ganz so abgeklärt wie Wirte, aber auch nicht so anonym wie Aldi-Kassiererinnen. Für Inge & Peter gilt das besonders. Ein Lebenswerk wird hier langsam vollendet, alles geht gaaaanz sutsche ab, kein Stress, bitte. Gut so.
Standort: Falkensteiner Ufer 54, 22587 Hamburg
Etwas uncharmant sieht das Häuschen bei Street View aus
Beach Club unter Bäumen
So richtig törnen die Hamburger Beach Clubs nicht mehr. Zu viele Poser, zu voll. Eine Ausnahme vielleicht noch “Strand Pauli”. Aber wer will schon immer auf Werften und Industrieanlagen schauen? Eine grüne Alternative ist das “El Beach” in Wedel. Nett unter Bäume
n gelegen, Preise o.k., leckere, frische Pizzen, Ausblick auf die Elbe und den Hans-Kalb-Sand, eine kleine Badebucht vor der Tür. Rustikale Einrichtung, im guten Sinne des Wortes.
Am besten ist es dort unter der Woche, an sonnigen Wochenenden wird es auch hier teilweise zu voll. Kein Wunder, denn unter dem Surfboard steht der DJ und groovt.
Nun sollte man nicht zu viel erwarten (hohe Erwartungshaltung stört ja meistens im Leben), vielleicht den Besuch mit einer Fahrrad-Tour entlang der Elbe (s. auch den Eintrag zum Alten Schweden hier im Blog) verbinden.
Auf der Webseite des Clubs stehen einige schöne Fotos, die einen guten Eindruck geben.
Mahnmal der Eiszeit am Elbufer
Sicher, der Alte Schwede ist ein bekannter Stein. Letztlich aber, als wir mit dem Fahrrad am Elbufer von Övelgönne längs radelten, fiel uns einmal wieder auf wie faszinierend dieser wuchtige Granitfelsen doch ist. Ich meine, 217 Tonnen, fast fünf Meter hoch! Das fette Ding wurde bei Baggerarbeiten in der Elbe gefunden, seither liegt es am Strand und wird liebevoll betätschelt und genießt in eingeweihten Kreisen einen magischen Ruf. Also: Beim nächsten Mal nicht achtlos vorbei fahren, sondern kurz inne halte und daran denken, dass das gute Stück während der sogenannten “Elster-Eiszeit” hierher verschlagen wurde. Diese dauerte mehrere zehntausend Jahre und fand zwischen 475.000 und 370.000 Jahren vor heute (2008) statt. Das nenne ich wirklich alt.
Moorfleeter Deich… und dann hinein ins Grüne
Das Renn- oder Tourenradfahren in Hamburg ist so eine Sache. Viel Verkehr auf ausgerechnet den Wegen, die mit glattem Asphalt locken. Guten Belage, wenig Verkehr und trotzdem eine wunderschöne Gegend bietet die Radrundfahrt, die wir letztens zügig gefahren sind und die hier nachgezeichnet ist. Am besten steigt man schon in Moorfleet am Anfang des Moorfleeter Deichs (Ecke Andreas-Meyer-Straße) in den Sattel. Das habe ich leider nicht in die Karte integriert bekommen.
Danach führt die Straße hinter den Deichen lang, schöne Reetdachhäuser, schöne Kurven, kaum Verkehr. Einkehrmöglichkeit im Zollenspieker Fährhaus bei der Hälfte der Strecke. Diverse Rückfahrtvarianten. Sehr zu empfehlen, gerade wenn man sich auf die Cyclassics vorbereiten will.
Radatlas des ADFC zeigt die Richtung
Aufschluss über die am wenigsten befahrenen Straßen in Hamburg gibt der “Radatlas Hamburg”, herausgegeben vom ADFC.
Out of Hamburg ist die erste Webseite, die sich mit der Sammlung und Bewertung von Ausflugszielen rund um Hamburg beschäftigt. In regelmäßigen Abständen posten wir hier Orte rund um die Hansestadt, die aus unser Sicht einen Ausflug mit oder ohne Übernachtung lohnen. Auch Gasthöfe werden aufgenommen. Wir freuen uns über Tipps, die wir, nachdem wie sie angeschaut haben, hier gerne aufnehmen.