Beach Club unter Bäumen
So richtig törnen die Hamburger Beach Clubs nicht mehr. Zu viele Poser, zu voll. Eine Ausnahme vielleicht noch “Strand Pauli”. Aber wer will schon immer auf Werften und Industrieanlagen schauen? Eine grüne Alternative ist das “El Beach” in Wedel. Nett unter Bäume
n gelegen, Preise o.k., leckere, frische Pizzen, Ausblick auf die Elbe und den Hans-Kalb-Sand, eine kleine Badebucht vor der Tür. Rustikale Einrichtung, im guten Sinne des Wortes.
Am besten ist es dort unter der Woche, an sonnigen Wochenenden wird es auch hier teilweise zu voll. Kein Wunder, denn unter dem Surfboard steht der DJ und groovt.
Nun sollte man nicht zu viel erwarten (hohe Erwartungshaltung stört ja meistens im Leben), vielleicht den Besuch mit einer Fahrrad-Tour entlang der Elbe (s. auch den Eintrag zum Alten Schweden hier im Blog) verbinden.
Auf der Webseite des Clubs stehen einige schöne Fotos, die einen guten Eindruck geben.
Mahnmal der Eiszeit am Elbufer
Sicher, der Alte Schwede ist ein bekannter Stein. Letztlich aber, als wir mit dem Fahrrad am Elbufer von Övelgönne längs radelten, fiel uns einmal wieder auf wie faszinierend dieser wuchtige Granitfelsen doch ist. Ich meine, 217 Tonnen, fast fünf Meter hoch! Das fette Ding wurde bei Baggerarbeiten in der Elbe gefunden, seither liegt es am Strand und wird liebevoll betätschelt und genießt in eingeweihten Kreisen einen magischen Ruf. Also: Beim nächsten Mal nicht achtlos vorbei fahren, sondern kurz inne halte und daran denken, dass das gute Stück während der sogenannten “Elster-Eiszeit” hierher verschlagen wurde. Diese dauerte mehrere zehntausend Jahre und fand zwischen 475.000 und 370.000 Jahren vor heute (2008) statt. Das nenne ich wirklich alt.
Moorfleeter Deich… und dann hinein ins Grüne
Das Renn- oder Tourenradfahren in Hamburg ist so eine Sache. Viel Verkehr auf ausgerechnet den Wegen, die mit glattem Asphalt locken. Guten Belage, wenig Verkehr und trotzdem eine wunderschöne Gegend bietet die Radrundfahrt, die wir letztens zügig gefahren sind und die hier nachgezeichnet ist. Am besten steigt man schon in Moorfleet am Anfang des Moorfleeter Deichs (Ecke Andreas-Meyer-Straße) in den Sattel. Das habe ich leider nicht in die Karte integriert bekommen.
Danach führt die Straße hinter den Deichen lang, schöne Reetdachhäuser, schöne Kurven, kaum Verkehr. Einkehrmöglichkeit im Zollenspieker Fährhaus bei der Hälfte der Strecke. Diverse Rückfahrtvarianten. Sehr zu empfehlen, gerade wenn man sich auf die Cyclassics vorbereiten will.
Radatlas des ADFC zeigt die Richtung
Aufschluss über die am wenigsten befahrenen Straßen in Hamburg gibt der “Radatlas Hamburg”, herausgegeben vom ADFC.
Out of Hamburg ist die erste Webseite, die sich mit der Sammlung und Bewertung von Ausflugszielen rund um Hamburg beschäftigt. In regelmäßigen Abständen posten wir hier Orte rund um die Hansestadt, die aus unser Sicht einen Ausflug mit oder ohne Übernachtung lohnen. Auch Gasthöfe werden aufgenommen. Wir freuen uns über Tipps, die wir, nachdem wie sie angeschaut haben, hier gerne aufnehmen.