Naturschutzgebiet Zollenspieker mit Gasthausbesuch
Erquickliche Runde in der Elbaue – und danach in Zollenspieler Fährhaus
Wenn man ehrlich ist, dann leidet die Hamburger Umgebung an einer unterentwickelten Gasthauskultur. In der Antipode der Hansestadt, nämlich in Bayern, kann man in jedem beliebigen Dorf in ein solides Gasthaus einkehren und wird selten vom Essen enttäuscht. Das hat im Hamburger Umland seltenheitswert.
Uns hat es in letzter Zeit ein paar Mal ins Zollenspieker Fährhaus verschlagen – und gingen sehr zufrieden wieder hinaus. Vorne eine gemütliche Gaststube, hinten ein Restaurant mit Panoramablick – die Küche ist die selbe. Gediegene Hausmannskost, vernünftige Portionen.
Genau das Richtiger nach einem Spaziergang durch das gleich nebenan gelegene Naturschutzgebiet. Ich las gerade nach, Hamburg hat an die 30 Naturschutzgebiete, der Zollenspieker ist das Überbleibsel einer Elbaue und schon von daher einen Besuch wert. Früher, soll heißen vor der starken Besiedelung trat die Elbe regelmäßig über die Ufer und schuf wunderschöne Auenlandschaften. Heute heißt das im Bürokratendeutsch “Vordeichfläche”.
Im Winter naturgemäß karg, da muss man schon genau hinschauen, die seltenen Wasservögel halten sich ruhig. Im Sommer wahrscheinlich ein Paradies. Das Gebiet lohnt den Ausflug per Rad oder zu Fuß.
Hier das Areal bei Google Maps
Hier ein Artikel aus dem Hamburger Abendblatt über das Naturschutzgebiet
Und hier die Webseite des Zollenspieker Fährhaus (nebenbei der…




