Restaurant Quellental in Hamburg Nienstedten

Gut Essen im Bauerngarten in Hamburg Nienstedten

Unweit von Elbe und Jenisch-Park und damit quasi auf dem Weg jeder Radtour in die Elbvororte liegt das Restaurant Quellental. Man sitzt im Sommer im alten Bauerngarten, die Terasse ist von Buchen überkront. Das Haus liegt in einer ruhig gelegenen Seitenstraße.  Das Essen ist nicht ganz billig, lohnt aber den Griff in die Börse. Wir kosteten die Spaghettini all’ arrabbiata (EUR 12,-), schön scharf, fruchtig, rund. Das Publikum ist elblastig, das kann man mögen oder auch nicht. Wo werden sonst in Hamburg noch hellblaue V-Auschnitt-Pullover so lässig über den Schultern getragen?

Restaurant Quellental

Restaurant Quellental

Näheres auf der Website: www.quellental-restaurant.de


Und hier der Standort bei Google Maps

Adresse und Kontakt:
Quellental
Quellental 36
22609 Hamburg
Telefon: 040-82242270

Und wer es genau wissen will, hier die Lobeshymnen auf Qype.

Hausbootferien auf der Elbe

Hausboot auf dem Seitenarm der Elbe

Hausboot auf dem Seitenarm der Elbe

In einem verwilderten Seitenarm der Elbe, dem Ruthenstrom, liegt das gemütlich-stylisches Hausboot der Familie Makris. Da wohnt man mitten im Grünen und das stille Wasser des Elbearms fließt direkt vor dem Schlafzimmer entlang. Ein Kaminofen ist auch an Bord! Schauen Sie mal auf die Bilder der Galerie auf der Website von www.hausbootferien-elbe.de

Von Hamburg aus ist das nur eine Stunde entfernt, Drochtersen liegt unweit von Stade.

Genauer Standort des Hausboots auf der Elbe auf der Karte.

Fest- und Antik-Deichhof am Elbddeich

Der Deichhof Haseldorf lohnt den Besuch. Ob zum Kaffee, auf Antikjagd oder gar, um in der Scheune zünftig zu feiern.

Deichhof Haseldorf

Deichhof Haseldorf

Das über 200 Jahre alte Gehöft liegt hinterm Deich direkt in Haseldorf. Der freundliche Besitzer Klaus Rebattu hat nicht nur das Haus liebevoll renoviert, sondern hortet im inneren auch antike Bauernmöbel. Meist in heller Farbe gehalten heben ssich die Stühle, Truhen und Kommoden von dem Bauernschrank einerlei vieler Antikläden positiv ab. Wenn sich große Gesellschaften ankündigen, dann wird inmitten und mit den alten Möbeln zusammen gefeiert.

Das bietet sich beispielsweise für Hochzeiten an, die schöne St.-Gabriel Backsteinkirche liegt in Fußweite. Der ganze Hochzeitszug kann also nach der Trauung über den Deich direkt in den Bauerngarten oder den Hof pilgern.

Wer Lust hat, der flaniert durch den neben der Kirche gelegenen Garten des Herrenhauses Haseldorf. Mit etwas Glück trifft man den Schlossherr mit dem beeindruckenden Namen Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden, der den kleinen Park des Schlosses für die Öffentlichkeit begehbar hält.

Im Café des Deichhofes gab es letztens extrem lecker-saftigen Käsekuchen. Wenn es den wieder gibt, dann zuschlagen. Nach einem langen Spaziergang hungrig geworden griffen wir zudem zu einem deftig zubereiteten Cassoulet. Auf Nachfrage lernten wir Katja Kölsch von Das Spanische Mahl kennen, die im Deichhof Haseldorf…

Camping am Hamburger Elbstrand

Der Strand-Platz am Falkensteiner Ufer ist anders. Seit Garip und sein Team den Platz übernommen haben, läuft alles ruhig und bewusst “peacig” ab, wie man wohl so sagt.

“Camping”, bei dem Wort bekommen manche schon Pickel. Hier am Elbstrand in der Nähe von Wittenbergen gibt es dazu wenig Gründe. Der Platzsand geht nahtlos in den Strandsand über. Puderweiß, wenn nicht die Wochenendgriller am Ufer überhand nehmen.

Falkensteiner Ufer am Abend

Selbst viele Hamburger kennen das schöne Strandstück zwischen Blankenese und Wittenbergen nicht - und genau hier liegt der Camping Platz mit dem Namen “Elbe Camp“. Es gibt zwar eine Reihe Dauercamper, die die ersten Reihen zum Wasser hin belegen, aber man findet trotzdem schöne Plätze. Viele Baden inzwischen sogar in der Elbe. Im Cafe lässt sich tagsüber gut abhängen, die  Camingmeister haben  zudem einen guten Musikgeschmack. Grillen ist erlaubt, Feuer am Elbstrand ohnehin geduldet. Das passt doch, oder?

Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass man im Elbe Camp gepflegt locker zelten kann, darum lohnt es sich durchaus zu reservieren. Jedenfalls in der Hochsaison.

Familien auf Malkurs

Altstadt von Hitzacker. Quelle: Wikimedia

Kreativer Kurzurlaub in Hitzacker

Eine Freundin von uns war im letzten Jahr für ein paar Tage in Hitzacker, um mit ihren Kindern an einem Malkurs teilzunehmen. Klingt dröge, soll aber toll gewesen sein, wie sie versichert. Ausgestattet mit Pinsel, Malblock und Hocker geht es auf Entdeckungsreisen in den Wald und an die Elbe. Geschlafen wird in der Jugendherberge, die liegt im Wald an der Elbufer-Straße, 2 km vom Stadtzentrum entfernt.

Die Kurse werden mehrmals im Jahr angeboten, das nächste mal vom 17.07. – 19.07.2009.

Näheres unter www.djh-reisen.de

Naturschutzgebiet Zollenspieker mit Gasthausbesuch

Erquickliche Runde in der Elbaue – und danach in Zollenspieler Fährhaus

Wenn man ehrlich ist, dann leidet die Hamburger Umgebung an einer unterentwickelten Gasthauskultur. In der Antipode der Hansestadt, nämlich in Bayern, kann man in jedem beliebigen Dorf in ein solides Gasthaus einkehren und wird selten vom Essen enttäuscht. Das hat im Hamburger Umland seltenheitswert.

Uns hat es in letzter Zeit ein paar Mal ins Zollenspieker Fährhaus verschlagen – und gingen sehr zufrieden wieder hinaus. Vorne eine gemütliche Gaststube, hinten ein Restaurant mit Panoramablick – die Küche ist die selbe. Gediegene Hausmannskost, vernünftige Portionen.

Genau das Richtiger nach einem Spaziergang durch das gleich nebenan gelegene Naturschutzgebiet. Ich las gerade nach, Hamburg hat an die 30 Naturschutzgebiete, der Zollenspieker ist das Überbleibsel einer Elbaue und schon von daher einen Besuch wert. Früher, soll heißen vor der starken Besiedelung trat die Elbe regelmäßig über die Ufer und schuf wunderschöne Auenlandschaften. Heute heißt das im Bürokratendeutsch “Vordeichfläche”.

Im Winter naturgemäß karg, da muss man schon genau hinschauen, die seltenen Wasservögel halten sich ruhig. Im Sommer wahrscheinlich ein Paradies. Das Gebiet lohnt den Ausflug per Rad oder zu Fuß.

Hier das Areal bei Google Maps
Hier ein Artikel aus dem Hamburger Abendblatt über das Naturschutzgebiet
Und hier die Webseite des Zollenspieker Fährhaus (nebenbei der…

Alter Schwede

Mahnmal der Eiszeit am Elbufer

Sicher, der Alte Schwede ist ein bekannter Stein. Letztlich aber, als wir mit dem Fahrrad am Elbufer von Övelgönne längs radelten, fiel uns einmal wieder auf wie faszinierend dieser wuchtige Granitfelsen doch ist. Ich meine, 217 Tonnen, fast fünf Meter hoch! Das fette Ding wurde bei Baggerarbeiten in der Elbe gefunden, seither liegt es am Strand und wird liebevoll betätschelt und genießt in eingeweihten Kreisen einen magischen Ruf. Also: Beim nächsten Mal nicht achtlos vorbei fahren, sondern kurz inne halte und daran denken, dass das gute Stück während der sogenannten “Elster-Eiszeit” hierher verschlagen wurde. Diese dauerte mehrere zehntausend Jahre und fand zwischen 475.000 und 370.000 Jahren vor heute (2008) statt. Das nenne ich wirklich alt.

Altes Land

Nicht nur zur Obstbaumblüte

Es ist nur ein Sprung über die Elbe entfernt, aber doch weit entfernt: Das Alte Land. Ein riesiges Obstanbaugebiet dort hinterm Deich. Die Fahrt von Hamburg aus dorthin mit dem Auto ist nicht ganz so fruchtig, also lieber gleich mit der Fähre übersetzen. Linie 62 von den Landungsbrücken bis Finkenwerder, aber auch von Teufelsbrück setzen Dampfer über. Auf der anderen Seite immer am Deich lang, da gibt es nicht viel verkehrt zu machen.

Hinter Borstel und Jork ist der Kuchen im Glashaus-Cafe zu empfehlen, das liegt auf auf dem Gelände des Obsthof Matthies. Adresse: Am Elbdeich 31, Standort hier.