Man weiß es kaum: Auch in der kalten Jahreszeit und im Frühjahr wachsen in den norddeutschen Wäldern allerhand essbare Pilze. Um diese kennen zu lernen, nahmen wir letztlich an einer Tour mit dem Pilzsachverständigen Harry Käding teil. Überaus lehrreich, überaus lecker.
Judasohren - Auricularia auricularia judae
So fanden wir im Schnaakenmoor bei Hamburg-Rissen unter anderen den Violetten Rötelritterling und die guten Rauchblättrigen Schwefelköpfe.
Später stolperten wir über einen gefällten Stamm, auf dem sogenannte Judasohren wuchsen, die im Asia Markt als Muh-Err (”Wolkenohr”) Pilze verkauft werden. Schmecken nach fast nix, sind aber frisch angenehm knubbelig in der Suppe.
Wer also mal Lust hat, Wissen rund um Speise- und Giftpilze aufzubauen oder zu erweitern, den seien die Touren mit dem sehr verständigen und amüsanten Harry ans Herz gelegt.
Die Termine stehen auf seiner Website unter www.harry-kaeding.de
Es ist ein absurdes Gefühl in Hamburg in Skiklamotten ins Auto zu steigen. Wir lachten dabei. Um 6.00 Uhr ging es los Richtung Harz, es war ein Donnerstag und Neuschnee war angesagt. Den Mittwoch hatte es durchgehend geschneit. Nach 2 1/2 Stunden Autofahrt kamen wir in Braunlage an. Dort liegt der Wurmberg und auf dem Parkplatz war noch nichts los. Gut, so die erste Bergfahrt findet zumeist um kurz vor 9.00 statt. Tageskarte 22 Euro.
Abfahrt am Matthias Schmidt Berg
Die goldene Regel, vor allem am Wochenende: Für Menschen mit alpinen Erfahrungen lohnen die paar Abfahrten am Wurmberg nur, wenn man früh kommt und guten Schnee hat. Spätestens ab Mittags brummt der Lift und bringt, wenn es richtig voll ist, gar keine Leute mehr nach ganz oben. Dann läuft alles nur noch zwischen Bergspitze und Mittelstation. Horror.
Der Harz haut mich ansonsten nicht so aus den Socken, was zum einen an den etwas mürrischen Bewohner liegt, zum anderen sich daran, dass ich durch die vielen Urlaube in den Alpen versaut bin.
Wir hatten ein paar schöne Abfahrten im Neuschnee. Auch und gerade für Board- und Skianfänger ist der Wurmberg vollkommen ausreichend. Danach waren wir auf Hütte und aßen Grünkohl, es wurde voll auf der…