
Beeindruckende Tempel unserer Vorfahren
Rund um Hünengräber, Hinkelsteine und Steinzeit-Felsbauten ist eine Fan-Kultur entstanden, in der sich von Universitäts-Archäologen bis zum Neuzeit-Druiden alles sammelt. Die archaischen Steine dienen in einer Zeit der Ort- und Bindungslosigkeit auch als Projektionsflächen innerer Wünsche. So oder so: Es herrscht ein verschütteter Zugang zu den Gräbern und Kultplätzen.
Wer nicht will, muss gar nicht viel Brimborium um die Gräber machen und besucht sie halt als normales Ausflugsziel. Wer Lust hat, der informiert sich im Vorwege, dann wirken die Bauten spannender - und man kann den mitgereisten Kindern was erzählen oder vor der Freundin angeben. Immerhin sind einige der Grabstätten über 5000 Jahre alt. Was verdammt lange her ist.
Fest steht: Die Stätten sind die ältesten sichtbaren Spuren unserer Kultur. Unsere Ahnen brachten in diesen architektonischen Formen ihre Verbindung zum Kosmos und zu den Urgründen des Seins zum Ausdruck. Sehr viel später missbrauchten die Nazis die Plätze für ihre Zwecke. Seither wissen nur wenige mit den Gräbern was anzufangen.
Der Fotograf Johannes Groht hat mit “Tempel der Ahnen” einen wunderschönen Bildband zu den Megalithbauten in Norddeutschland veröffentlicht. Darin sind die teilweisen prachtvollen Anlagen dargestellt, hinten befindet sich eine Karte mit allen fotografierten Anlagen.
Die beste Internetseite zum dem Thema ist sicherlich http://www.stonepages.de ,…
Seltsam, dass das nicht mehr anbieten
Es verwundert, dass sich die meisten Wasserski-Fans mit Anlagen abspeisen lassen, in denen man auf fester Route an einem Seil gezogen wird. Die Wasserki-Center in Süsel (Nähe Scharbeutz an der Ostsee, Standort hier) und Hamburg-Harburg (Standort hier) sind zwar ganz amüsant, ihnen fehlt aber der Charme der natürlichen Fahrt über das freie Gewässer. Zum Üben ist aus meiner Sicht eine Boot ebenfalls besser geeignet, als die Lifte, die einen mit Wucht aufs Wasser schleudern. Nebenbei gesagt lohnt für schadenfreudige Mitbürger der Besuch der Liftanlagen schon aus diesem Grund…
Schick ist es bei Hurricane
Besser haben uns in diesem Jahr zwei Bootsvermietungen gefallen, die eine an der Elbe, die andere an der Ostsee. Die Jungs von Jetski Hamburg (Standort hier) sind freundlich, für jeden Spaß zu haben und flexibel in der Preisberechnung. Wir waren mit ihnen auf der Elbe fahren, es bringt ungeheuer Spaß hinter einem Jetski zu fahren, weil die Dinger viel Wumms haben. Es gibt einige genau be- und ausgezeichnete Gebiete auf der Elbe, in denen man offiziell Fahren darf. Ganz Mutige fahren irgendwo, beliebt ist das Mühlenberger Loch oder die Fläche hinter Hans-Kalb-Sand. Wie üblich in Deutschland ist das genau geregelt und zwar in der Verordnung über das “Wasserskilaufen…
Erquickliche Runde in der Elbaue – und danach in Zollenspieler Fährhaus
Wenn man ehrlich ist, dann leidet die Hamburger Umgebung an einer unterentwickelten Gasthauskultur. In der Antipode der Hansestadt, nämlich in Bayern, kann man in jedem beliebigen Dorf in ein solides Gasthaus einkehren und wird selten vom Essen enttäuscht. Das hat im Hamburger Umland seltenheitswert.
Uns hat es in letzter Zeit ein paar Mal ins Zollenspieker Fährhaus verschlagen – und gingen sehr zufrieden wieder hinaus. Vorne eine gemütliche Gaststube, hinten ein Restaurant mit Panoramablick – die Küche ist die selbe. Gediegene Hausmannskost, vernünftige Portionen.
Genau das Richtiger nach einem Spaziergang durch das gleich nebenan gelegene Naturschutzgebiet. Ich las gerade nach, Hamburg hat an die 30 Naturschutzgebiete, der Zollenspieker ist das Überbleibsel einer Elbaue und schon von daher einen Besuch wert. Früher, soll heißen vor der starken Besiedelung trat die Elbe regelmäßig über die Ufer und schuf wunderschöne Auenlandschaften. Heute heißt das im Bürokratendeutsch “Vordeichfläche”.
Im Winter naturgemäß karg, da muss man schon genau hinschauen, die seltenen Wasservögel halten sich ruhig. Im Sommer wahrscheinlich ein Paradies. Das Gebiet lohnt den Ausflug per Rad oder zu Fuß.
Hier das Areal bei Google Maps
Hier ein Artikel aus dem Hamburger Abendblatt über das Naturschutzgebiet
Und hier die Webseite des Zollenspieker Fährhaus (nebenbei der…