Sturmflutwelt Blanker Hans in Büsum
Retro-Erlebnis für Windgeschädigte
Offen gesagt gibt es wenig gute Gründe nach Büsum zu fahren. Es sei denn, die Sonne scheint und man steht auf frische Krabben. Die meisten Krabben werden als Männchen geboren, enden jedoch als Weibchen. Nach den ersten 2 Jahren wechseln sie ihr Geschlecht. Aber das nur nebenbei.
Bei dem üblichen norddeutschen Wetter liegt die Stadt grau da und der Wind pfeift durch die Gassen. Aber die Landschaft rund um Büsum hat ihren Reiz, den die Fotografin Manuela Schmeling in ihren Bildern sehr gut einfängt. Auf ihrer Webseite sieht man, wie schön der “Blanke Hans” sein kann.
“Blanker Hans”, das ist der Spitzname für die stürmische Nordsee. Und damit komme ich zum Ausflugstipp: Die Sturmflutwelt “Blanker Hans”. Obwohl erst 2006 fertig gestellt wartet hier ein Retro-Erlebnis. Als Besucher wird man in eine Gaststätte der 60er Jahre geführt, danach muss man sich in einer Rettungskapsel vor dem nahenden Wasser in Sicherheit bringen und wird mit dieser an Bildern vorbeigezogen, die Ausmaß und Schrecken der Sturmflut zeigen. Hochinteressant, zugleich ziemlich, tja, schräg.
Mehr gibt es auf der Webseite der Sturmflutwelt Blanker Hans.




